«Eine akademisch fundierte,
strukturierte Analyse des
volkswirtschaftlichen Umfelds»

Ökonomisches Finreon Zinsdossier in Kombination mit einer quantitativen Zinsrisikomessung
Damit Sie bei Zinsänderungen richtig positioniert sind!

Economic Advisory im Überblick

Was beinhaltet das Economic Advisory von Finreon?
Was bietet das ökonomische Zinsdossier mit quantitativer Zinsrisikomessung?
Wie können Investoren von dieser Lösung profitieren?

Die einzigartige Zinseinschätzung von Finreon kombiniert eine innovative ökonomische Analyse mit einer quantitativen Zinsrisikomessung. Die quartalsweise volkswirtschaftliche Analyse in Form des ökonomischen Finreon Zinsdossiers beruht auf neuesten akademischen Erkenntnissen und liefert eine systematische Beurteilung der Zinssituation anhand von 47 volkswirtschaftlichen Einflussfaktoren. Die tägliche quantitative Risikomessung ermöglicht die prognosefreie Identifikation von Risikophasen am Zinsmarkt basierend auf 27 Indikatoren.

Unsere Lösung bietet eine fundierte und neuartige Entscheidungsgrundlage für die dynamische Zinsrisikosteuerung im Asset und Liability Management und im Asset Management. Zeigt das vorausschauende «ökonomische Finreon Zins-Cockpit» beispielsweise steigende Zinsen an und indiziert die «quantitative Zinsrisiko-Ampel» zeitgleich ebenfalls ein Zinsanstiegs-Risiko, sollte rechtzeitig eine Absicherung erfolgen (man befindet sich im roten Punkt in der rechten, untenstehenden Grafik).

Die dynamische Bewirtschaftung des Durations-Risikos basierend auf unserer Lösung ermöglicht es unseren Kunden beispielsweise, von einem laufenden Abschöpfen der Zinsrisikoprämie zu profitieren, Verluste bei grossen Zinsanstiegen aber gleichzeitig zu vermeiden. Gerade im aktuellen Tiefzinsumfeld ist eine solche Zinsrisikosteuerung unerlässlich und von strategischer Relevanz. Selbstverständlich stehen wir Ihnen zudem auch durch regelmässige Update-Calls beratend zur Seite.

Seien Sie mit dem ökonomischen Finreon Zinsdossier und der quantitativen Zinsrisikomessung bei Zinsänderungen richtig positioniert

Dynamische Zinsrisikosteuerung

  

Aufgrund des langanhaltenden Tiefzinsumfelds und der flachen Zinsstrukturkurve sind die Zinsrisiken sowie die Herausforderungen an die Profitabilität derzeit für Schweizer Marktakteure (besonders für Banken und Versicherungen) äusserst hoch. Durch eine statische Long Positionierung im Zinsbereich können Marktakteure nach wie vor Gewinne erwirtschaften. Allerdings unterliegt eine solche statische Positionierung derzeit aufgrund drohender Zinsanstiege einem besonders hohen Verlustrisiko. Eine statische Short Positionierung wiederum kostet Marktakteuren fortlaufend Rendite und Ertrag. Beides ist also nicht optimal.

Eine aktive, dynamische Durationssteuerung schafft Abhilfe. Dazu bedarf es allerdings einer laufenden und systematischen Beurteilung des Zinsänderungsrisikos. Finreon liefert deshalb eine unabhängige Zinsbeurteilung basierend auf neuesten akademischen Erkenntnissen, welche zur aktiven Steuerung des Zinsrisikos eingesetzt werden kann.

Im Folgenden nehmen wir Sie gerne mit auf eine Tour durch die Welt des ökonomischen Finreon Zinsdossiers.

Wohin bewegen sich die Schweizer Zinsen vom Status Quo?

Die Zinsen bilden einen wichtigen Input für ein dynamisches Risiko- und Anlagemanagement. Die Positionierung am kurzen oder am langen Ende der Zinsstrukturkurve hat verschiedene Auswirkungen auf das Risiko, die Rendite und das Verlustpotential.

1) Eine statisch hohe Fristentransformation (Risikomanagement / Treasury) bzw. eine statisch hohe Long Positionierung im Vermögens- und Asset-Management erlaubt es, von Carry und Roll-Down Effekten zu profitieren, unterliegt aber grossen Risiken bei Zinsanstiegen.

2) Eine statisch niedrige Fristentransformation (Risikomanagement) bzw. eine statisch niedrige Long Positionierung im Vermögens- und Asset-Management hingegen verringert das Zinsänderungsrisiko, kostet aber laufend Ertrag und Rendite.

Aufgrund des bereits langanhaltenden Tiefzinsumfelds sind die Zinsrisiken derzeit besonders hoch. Gerade Banken stehen vor grossen Herausforderungen. Für Kunden, die laufend von einer Long Positionierung profitieren wollen, Zinsrisiken aber gleichzeitig vermeiden wollen, ist ein dynamisches Zinsrisikomanagement für Banken, Versicherer und Pensionskassen deshalb von strategischer Relevanz.

Zinsstrukturkurve
Zinsstrukturkurve

Das Ökonomische Finreon Zinsdossier und die quantitative Zinsrisikomessung als innovatives Konzept

Die Zinseinschätzung von Finreon kombiniert eine innovative ökonomische Analyse mit einer quantitativen Zinsrisikomessung. Die ökonomische Analyse in Form des ökonomischen Finreon Zinsdossiers beruht auf neuesten akademischen Erkenntnissen und liefert eine systematische Beurteilung der Zinssituation anhand volkswirtschaftlicher Einflussfaktoren. Die quantitative Risikomessung ermöglicht die prognosefreie Identifikation von Risikophasen am Zinsmarkt.

 

Ökonomisches Finreon Zinsdossier
Das "Ökonomische Zins-Cockpit":

  • 44 innovative Faktoren in verschiedenen Kategorien kombiniert zu zwei Gesamtsignalen
  • Systematische Anwendung erforschter volkswirtschaftlicher Konzepte
  • Ganzheitlich, strukturiert und datengetrieben
  • Akademisch fundiert / Praktisch relevant
  • Volkswirtschaftlich und intuitiv
  • Quartalsweise Prognose

Quantitative Risikomessung
Die "Zinsrisiko-Ampel":

  • 27 Faktoren in verschiedenen Kategorien kombiniert zu einem Gesamtsignal
  • Ausnutzung von Trägheit und
    Autokorrelation
  • Verwendet nur Preisinformationen
  • Messung auf täglicher Basis
  • Optimiert und erprobt
  • Keine Prognose

 

Ökonomisches Finreon Zinsdossier und quantitative Zinsrisikomessung als innovatives Konzept
Ökonomisches Finreon Zinsdossier und quantitative Zinsrisikomessung als innovatives Konzept

Zwei starken Säulen

Zins- und andere Märkte werden von divergent und konvergent agierenden Investoren getrieben. Sohl das konvergente ökonomische Finreon Zinsdossier als auch die divergente Zinsrisikomessung liefern daher wertvolle Informationen über die künftige Zinsentwicklung.

Konvergent:

Der konvergenten Einschätzung liegen gleichgewichtsorientierte ökonomische Konzepte zu Grunde. Entscheidend für die aktuelle Beurteilung sind beispielsweise folgende Faktoren:

  • Fundamentaldaten, Makroökonomie und Geldpolitik
  • Kapitalflüsse und Wechselkurse
  • Geld- und Kapitalmarkt

Divergent:

Der divergenten Einschätzung liegen vor allem technische Konzepte zu Grunde, welche sich zeitnah und gut messen lassen. In die Beurteilung fliessen unter anderem folgende Faktoren mit ein:

  • Risiko (z.B. Volatilität, Stabilität und Anfälligkeit der Märkte)
  • Trend (z.B. Momentum und Behavior)

 

Unsere Lösung fusst auf zwei starken Säulen
Unsere Lösung fusst auf zwei starken Säulen

Ökonomische Bewertung und quantitative Messung ergänzen sich auf optimale Weise

Fundierte Entscheidungsgrundlage

Die Kombination aus der ökonomischen Zinsbeurteilung nach neuen akademischen Erkenntnissen und der quantitativen Zinsrisikomessung stellen eine fundierte und neuartige Entscheidungsgrundlage für die dynamische Zinsrisikosteuerung im Asset und Liability Management und im Asset Management dar.

Die Entscheidungsmatrix rechts gibt klare Handlungsempfehlungen. Zeigt das vorausschauende ökonomische Finreon Zins-Cockpit beispielsweise steigende Zinsen an (unten auf der vertikalen Achse) und indiziert die Zinsrisiko-Ampel zeitgleich ebenfalls ein Zinsanstiegs-Risiko (rechts auf der horizontalen Achse), befindet man sich im roten Punkt unten rechts. Es sollte rechtzeitig eine Absicherung erfolgen. Wenn aber das volkswirtschaftliche Cockpit und die quantitative Risiko-Ampel gleichzeitig fallende Zinsen anzeigen, befindet man sich im grünen Punkt oben links. Risikoprämien können mit höherer Duration entsprechend abgeschöpft werden.

 

Illustrative Interpretation der beiden Signale
Illustrative Interpretation der beiden Signale

Starke Kombination

Die beiden Ansätze machen sich die Tatsache zu nutze, dass Märkte durch konvergent und divergent handelnde Investoren getrieben werden.

Das konvergente ökonomische Finreon Zinsdossier und die divergente quantitative Zinsrisikomessung ermöglichen eine kombinierte Interpretation des Zinsumfeldes und wirken prozyklischen Fehlentscheidungen durch reines Bauchgefühl entgegen.

Die Graphik rechts illustriert die Interpretation beider Signale anhand einer fiktiven Zinsentwicklung über den Zeitverlauf. Der grüne Punkt zeigt beispielsweise eine Position im Zins-Zyklus, in welchem der strukturelle volkwirtschaftliche Druck nach unten gross ist, und das quantitativ messbare Momentum ebenfalls fallende Zinsen indiziert. In einer solchen Situation kann relativ hohes Risiko genommen werden. Genau anders herum verhält es sich im roten Punkt. Hier würde eine Absicherung empfohlen. In Zeiten kleinerer Zinsschwankungen wie in der Graphik ganz rechts würde somit kein Handlungszwang bestehen.

Illustrative Interpretation im Zinsverlauf
Illustrative Interpretation im Zinsverlauf

Einsatzmöglichkeiten

Asset & Liability Management für Banken

Eine systematische Durationssteuerung kann z.B. mithilfe des Stresstests «EK-Sensitivitätslimite +100 BP» effizient durchgeführt werden. Dabei wird die Duration innerhalb vorgegebener Bandbreiten bewusst dynamisch gestaltet. Kunden stützen sich bei dieser Zinsrisiko-Steuerung unter anderem auf die unabhängige Zinseinschätzung durch das systematische ökonomische Finreon Zinsdossiers und die quantitative Risikomessung. Diese wird in Abstimmung mit bestehenden Prozessen im Anlagekomitee umgesetzt und unter anderem durch Schulungen aktiv unterstützt.

Beispiel ALM: Systematische und dynamische Durationssteuerung
Beispiel ALM: Systematische und dynamische Durationssteuerung

Asset und Wealth Management

Die unabhängige und neuartige Zinsbeurteilung ist auch für eine sophistizierte, dynamische Steuerung des Zinsrisikos im Asset und Wealth Management relevant. Anlagekomitees betten die Zinseinschätzung von Finreon dabei in enger, gemeinsamer Abstimmung in ihre bestehenden Entscheidungsprozesse ein.

Illustrative Asset Allokation mit dynamischer Steuerung des Zinsrisikos
Illustrative Asset Allokation mit dynamischer Steuerung des Zinsrisikos

Unsere Lösungen

Das Ökonomische Finreon Zinsdossier:

Das Ökonomische Finreon Zinsdossier ist eine innovative, ökonomische Zinsbeurteilung in Form eines systematischen und strukturierten Prozesses auf Basis neuester akademischer Erkenntnisse. Um die 44 ausgewählten Faktoren auf neuartige Weise interpretieren zu können, kommen sowohl empirische Erkenntnisse als auch erforschte makroökonomische Konzepte zur Anwendung.

Das Ergebnis ist ein systematisches makroökonomisches Zinsdossier. Dieses stellen wir Kunden in Form eines „ökonomischen Zins-Cockpits“ auf Quartals- oder Monatsbasis zur Verfügung. Für Banken, Versicherungen, und Pensionskassen bildet es eine fundierte und neuartige Entscheidungsgrundlage für die dynamische Zinsrisikosteuerung. Die Entwicklungen in den Beurteilungen lassen sich transparent und auf Quartalsbasis nachvollziehen.

Das Ökonomische Finreon Zinsdossier kann auf stand-alone Basis oder in Kombination mit der quantitativen Zinsrisikomessung bezogen werden.

 

Das Ökonomische Finreon Zinsdossier in Kombination mit der quantitativen Zinsrisikomessung:

Das Ökonomische Finreon Zinsdossier kann auch mit unserer quantitativen Zinsrisikomessung kombiniert werden. Die systematische volkswirtschaftliche Analyse und die quantitative Zinsrisikomessung verschmelzen so zu einer innovativen Gesamtbeurteilung über der aktuellen und künftigen Zinsentwicklung. Beide Elemente ergänzen sich auf optimale Weise.

Das ökonomische Finreon Zinsdossier, welches auf quartalsweiser Basis erstellt wird, wird so durch die Informationen täglicher Preismessungen ergänzt. Das Zinsdossier nutzt strukturelle volkswirtschaftliche Daten, welche kurz- und mittelfristig Aufschlüsse über die künftige Zinsentwicklung geben, während die Risikomessung kurzfristige Preisinformationen aus Finanzmarktdaten extrahiert, um aktuelle Preisbewegungen zu messen. Insgesamt ergeben 44 volkswirtschaftliche Faktoren so das "ökonomische Zins-Cockpit", während 27 Messungen an der Zinsstrukturkurve die Basis für die quantitative "Zinsrisiko-Ampel" bilden. Beide Ansätze liefern wertvolle Informationen über die künftige Zinsentwicklung.

Kontaktieren Sie uns

Dr. Alexander Gruber

Dr. Alexander Gruber

Head of Economic Research & Advisory


+41 71 230 08 21