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Zwei Schwarze Schwäne seit der Jahrtausendwende

Ein verlorenes Jahrzehnt für Aktien Die Enttäuschung ist gross – wer die letzten dreizehn Jahre mittels einer «Kaufen & Halten»-Strategie auf Aktien setzte, hat unter dem Strich kaum etwas verdient. Der Investor wurde somit für das eingegangene, höhere Risiko von Aktien nicht entsprechend entschädigt.
 
Grund: Zwei Schwarze Schwäne Seit der Jahrtausend­wende haben wir gleich zwei absolute Ausnahmeereignisse (sogenannte Schwarze Schwäne) erlebt: Das Platzen der Internetblase im Jahre 2001 sowie die weltweite Finanzkrise von 2008.
 
Verluste kommen schnell, Gewinne brauchen Zeit Börsencrashs führen zu hohen Verlusten in kurzer Zeit: Im Laufe der Finanzkrise sank der globale Aktienindex MSCI World innerhalb eines Jahres um über 50%. Um wieder auf den gleichen Indexstand zu kommen, mussten die Märkte um 100% steigen - dies benötigte mehr als 4 Jahre.
Crash und Erholung im globalen Aktienmarkt (MSCI World; illustrativ)
Crash und Erholung im globalen Aktienmarkt (MSCI World; illustrativ)

Gute Rendite bei Vermeidung der Schwarzen Schwäne

Es gibt jedoch eine gute Nachricht Untersuchungen haben gezeigt, dass die historische Risikoprämie von Aktien gegenüber sicheren Staatsanleihen von ca. 4 -6 % p.a. auch in den letzten 13 Jahren erwirtschaftet wurde – wenn man die «Schwarzen Schwäne» vermeiden konnte. Wer also die Risiken antizipiert und entsprechend in der Asset Allokation die Aktienquote rechtzeitig reduziert hat, wurde für sein Aktienrisiko angemessen entschädigt: Während man mit einer «Kaufen & Halten»-Strategie seit dem Jahr 2000 im globalen Aktienindex MSCI World nur unwesentliche Erträge erreichte, konnte durch die Vermeidung der beiden Crashes 13.2 % p.a. erzielt werden.
 
Globaler Aktienmarkt (MSCI World) mit und ohne Crashs (illustrativ)
Globaler Aktienmarkt (MSCI World) mit und ohne Crashs (illustrativ)

Tail Risk Indikator (TRI): Die systematische Risk Engine

Wie kann man die grossen Crashes erkennen? Der exklusiv von der Finreon AG entwickelte Tail Risk Indikator (TRI) ist eine Risk Engine und ermöglicht die Identifikation von Marktphasen mit niedrigem und hohem «Crash»-Risiko. Dazu werden die Daten von vielen verschiedenen Marktfaktoren auf täglicher Basis systematisch analysiert. Das Resultat – das Risiko der aktuellen Marktphase – wird dann in einer Ampel angezeigt: Rot für hohes Crash-Risiko, Gelb für normales Crash-Risikound Grün für tiefes Crash-Risiko. Entsprechend wird die Aktienallokation in einer roten Phase reduziert, während in einer grünen Phase der Investitionsgrad steigt. Mit dieser Strategie hätte man im Zeitraum Januar 2000 – September 2013 8.2 % p.a. verdienen können, was sich mit einer «Kaufen & Halten»-Rendite von 0.6 % p.a. im MSCI World Aktienindex vergleicht– und das bei deutlich tieferem Risiko.
 
Globaler Aktienmarkt (MSCI World) und die gemessenen Risikophasen (simuliert, live seit 2011)
Globaler Aktienmarkt (MSCI World) und die gemessenen Risikophasen (live seit 2011)

Einsatz des Tail Risk Indikators

Der Tail Risk Indikator kann zur Risikokontrolle auf das gesamte Portfolio oder zur Bandbreitenbewirtschaftung angewendet werden. Während bei einem risikokontrollierten Portfolio die Risikoampel je nach Risikoumfeld die Portfolioallokation in Aktien bspw. zwischen 0 % und 100 % steuert, erlaubt die Bandbreitenbewirtschaftung (Kombination zwischen einem prozyklischen und einem antizyklischen Ansatz) eine taktische Steuerung der Aktienquote innerhalb einer festgelegten Bandbreite. Auch die Umsetzungsmöglichkeiten des Tail Risk Indikators sind sehr variabel: So kann die Anlage via Finreon Tail Risk Control® Funds oder gemischte Mandaten getätigt werden. Auch ist der Indikator auf verschiedene Regionenallokationen anwendbar.
 
Einsatz des Taill Risk Indikators (illustrativ)
Einsatz des Taill Risk Indikators (illustrativ)

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