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Woher kommt die Rendite?

Faktoren erklären Aktienrenditen Der klassische passive Anleger investiert statisch in eine einzige Renditequelle: den Markt. Jedoch existiert eine Vielzahl weiterer Renditequellen, sogenannte Faktoren. So hat beispielsweise der Nobelpreisträger Eugene Fama in einer seiner wichtigsten Arbeiten gezeigt, dass die Aktien von kleinen Unternehmen (Size-Faktor) oder günstig bewertete Aktien (Value-Faktor) den Markt systematisch schlagen und dadurch helfen, Renditeunterschiede zwischen Aktien mit unterschiedlichen Charakteristika besser zu erklären. Im klassischen passiven Ansatz finden diese Renditequellen jedoch kaum Berücksichtigung – der Anleger investiert unbewusst und unsystematisch in nur einen Bruchteil der verfügbaren Treiber von Aktienrenditen.

Faktoren weisen eine positive Prämie auf Die akademische Forschung hat in den letzten 30 Jahren weitere Faktoren identifiziert, die langfristig eine deutliche Überrendite erzielen können. Während sich einige dieser Renditequellen auch durch eingegangene Risiken erklären lassen (sog. Risikoprämien), sind sie vielfach in irrationalem Verhalten von Investoren begründet (sog. Anomalien). Zu den inzwischen allgemein anerkannten Renditequellen zählen neben dem klassischen Markt-Faktor (1) die Faktoren Size (2), Value (3), Momentum (4), Residual Momentum (5), Reversal (6), Low Risk (7) und Quality (8).

Renditequellen
Renditequellen (eigene Darstellung)

 

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