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Finreon Impulse - 3. Ausgabe

Impulse aus der Praxis

Mehrrendite durch Rebalancing

Rebalancing als regelmässige Umschichtung des Portfolios hin zu Zielgewichten ist eine einfache und effektive Möglichkeit das Portfoliorisiko zu steuern und das Rendite-Risiko-Profil zu verbessern. Rebalancing auf Ebene Anlageklasse wird von vielen Investoren bereits breit angewendet, bildet jedoch nur die Spitze des Eisberges. Ein Rebalancing auf Einzeltitel ermöglicht es darüber hinaus, das gesamte Potential des Rebalancings auszuschöpfen. 

Impulse von Finreon

Inflation is back – Was sagt die Phillips Kurve?

Seit Mitte 2016 sprechen Finanzmarktakteure von der Rückkehr der Inflation. Zinsen weltweit, welche stark von den Inflationserwartungen abhängen, sind seither gestiegen. Aber was genau treibt Inflation? Seit einigen Jahren steht der Zusammenhang der „Phillips Kurve“ wieder mehr im Vordergrund und hebt vor, wie wichtig Arbeitsmarktzahlen für Zinsmärkte sind. 
 

Faktorprämien - Timing im Wirtschaftszyklus

Die akademische Forschung hat eine Vielzahl von Renditequellen bei Aktien, sogenannte Faktoren, identifiziert, mit denen langfristig eine Überrendite erwirtschaftet werden kann. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften bringen die verschiedenen Faktoren viele Einsatzmöglichkeiten mit sich, wodurch das Portfolio gezielt dem Wirtschaftszyklus angepasst werden kann. 

Impulse aus der Akademie

Residual Momentum

Traditionelle Momentumstrategien weisen starke, über die Zeit variierende Exposures zu bekannten Risikoprämien (Marktbeta, Size und Value) auf. Dabei werden die Risikoprämien übergewichtet, welche in der nahen Vergangenheit eine Outperformance erzielt haben. Bei Umkehrbewegungen in den Märkten (z.B. Erholung nach der Finanzkrise 2009) werden diese Strategien auf dem falschen Fuss erwischt und weisen massive Verluste auf.
 

Risk Parity Portfolios with Risk Factors

In ihrem Paper legen Roncalli und Weisang die theoretischen Grundlagen für die Berechnung von Risikoparitätsstrategien auf Faktoren. Ihr Vorteil besteht darin, dass eine faktorbasierte Risikoparitätsstrategie im Gegensatz zur einzeltitelbasierten Risikoparitätsstrategie versteckte Konzentrationsrisiken vermeidet. 

Socially responsible funds and market crises

Nachhaltige Fonds zeichnen sich dadurch aus, dass die eine geringere Krisenanfälligkeit aufweisen. In Krisenphasen erzielten SRI Fonds eine Outperformance gegenüber konventionellen Fonds von 1.18%, wobei ein noch höheres Alpha von 1.61%-1.70% erzielt werden konnte. Auf lange Sicht rentieren nachhaltige Anlagen ähnlich wie nicht-nachhaltige Anlagen.
 

Finreon Impulse - 2. Ausgabe

Impulse aus der Praxis

Von Risikoprämien auf Obligationen profitieren bei reduzierten Substanzverlusten

Die Sorge vor Marktwertverlusten auf weiterhin hohen Obligationenbeständen treibt viele institutionelle Investoren dazu, die Duration Ihrer Portfolios zu verkürzen. Dabei werden die Kosten einer Short Duration Positionierung gegenüber der Benchmark häufig unterschätzt. Grundsätzlich sollten Investoren auch im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld Zins- und Kreditrisiken bewusst eingehen, um von der langfristigen Risikoprämie bei Obligationen zu profitieren. Eine systematische Risikokontrolle auf Zins- und Kreditrisiken kann dabei helfen, Substanzverlusten vorzubeugen.
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Impulse von Finreon

Die verschiedenen Gesichter des Marktportfolios

Passive Anlagen sind bei Weitem nicht so statisch, wie es auf den ersten Blick scheint. Exposures zu Renditequellen wie Size, Value und Momentum schwanken dynamisch und zumeist zum Nachteil des Investors. So können die Prämien dieser Faktoren nicht systematisch abgeschöpft werden, während ihre Nachteile in Form erhöhter Drawdowns gleichwohl getragen werden.
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Outperformance und Diversifikationseigenschaften von zufällig gewichteten Portfolios

Sogar zufällig gewichtete Portfolios schlagen das marktkapitalisierte Portfolio. Diese ist bedingt durch kontinuierliches Kaufen von günstigen Titeln und Verkaufen von teuren Titeln mithilfe von regelmässigem Rebalancing auf das zufällige Portfolio. Die zu Grunde liegende Marktineffizienz ist dabei weitgehend unkorrelliert über verschiedene Märkte und Regionen. Wer intelligente Gewichtungsmechanismen auf verschiedenen Märkten einsetzt, muss daher keine Klumpenrisiken in der Outperformance befürchten.
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Impulse aus der Akademie

Low Risk Stocks Outperform within All Observable Markets of the World

Risikoarme Titel erzielen langfristig eine höhere Rendite als risikoreiche Titel. Besonders risikoadjustiert ist die Renditedifferenz beachtlich. Diese höhere Rendite lässt sich nicht mit risikobasierten Ansätzen erklären, aber mit verhaltensökonomischen Ansätzen wie der Agenturtheorie.
Nardin L. Baker & Robert A. Haugen, Working Paper, 2012.
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Volatility Harvesting: Why Does Diversifying and Rebalancing Create Portfolio Growth?

Durch systematisches Diversifizieren und Rebalancing eines Portfolios kann langfristig eine Überrendite erzielt werden. Diese Überrendite ist nicht durch überlegene Prognosefähigkeiten, Aktienauswahl oder durch einen Informationsvorteil bedingt, sondern durch das Rebalancing an sich.
Paul Bouchey, Vassilii Nemtchinov, Alex Paulsen & David M. Stein, The Journal of Wealth Management, 2012.
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Portfolio of Risk Premia: A New Approach to Diversification

Eine Portfolioallokation anhand von traditionellen Anlageklassen führt zu volatilen und hinsichtlich Risikotreibern wenig diversifizierten Portfolios. Werden kaum korrelierte Risikoprämien als Portfoliobausteine genutzt, können deutlich besser diversifizierte Portfolios konstruiert werden, die eine ähnliche Rendite bei massiv reduziertem Risiko erzielen.
Jennifer Bender, Remy Briand, Frank Nielsen & Dan Stefek, The Journal of Portfolio Management, 2010.
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Finreon Impulse - 1. Ausgabe

Impulse aus der Praxis

Wie viel Potential haben Obligationen im nächsten Aktienmarktcrash?

Auf den Diversifikationseffekt zwischen Aktien und Staatsanleihen konnte man sich in Krisenzeiten verlassen. Das „Flight to Quality“-Phänomen liess die Preise von sicheren Staatsanleihen im Falle eines Aktienmarktcrashs kräftig in die Höhe schnellen. Wird dies auch der Fall sein, wenn die Zinsen schon nahe bei Null liegen? Ein Blick auf Verhalten der Bond-Märkte in Japan im Jahre 2008 stimmt wenig zuversichtlich.
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Impulse von Finreon

Beta-Management mit dem Tail Risk Indikator

Die Steuerung des Beta in einem Aktienportfolio ist von grösster Bedeutung und sollte bewusst vorgenommen werden, denn die Renditedifferenz zwischen einem defensiven und einem offensiven Aktienportfolio fällt oft massiv aus. Ein erfolgsversprechender Ansatz um das Beta eines Portfolios zu steuern bietet der Finreon Tail Risk Indikator.
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Economic Exposure Indexing – Überlassen Sie Ihre Regionengewichtung nicht dem Zufall

Eine zielgenaue Ausrichtung des Aktienportfolios bezüglich Ihrer makroökonomischen Aussichten ist mit herkömmlichen Aktienindizes oft nur ungenau zu vollziehen. Aktienindizes selektieren Ihre Titel zumeist aufgrund des Domizils ohne das Exposure eines Unternehmens zu ausländischen Absatzmärkten zu betrachten. Wollen Sie die regionale Aktiengewichtung in Ihrem Portfolio effektiv aufgrund der Abhängigkeit von globalen Absatzmärkten steuern, können Ihnen Economic Exposure Indizes helfen.
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Impulse aus der Akademie

Portfolio insurance and prospect theory investors: Popularity and optimal design of capital protected financial products

Die Studie zeigt auf Basis der Erkenntnisse aus der Behavioural Finance, dass dynamische Portfolio Insurance Strategien klassischen Kaufen&Halten Strategien überlegen sind.
Hubert Dichtl & Wolfgang Drobetz, Journal of Banking & Finance, 2010.
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Why does an equal-weighted portfolio outperform value- and price-weighted portfolios?

Das Paper  bestätigt die Überlegenheit des gleichgewichteten Portfolios gegenüber kapitalgewichteten Indizes und analysiert die Treiber dieses Phänomens.
Yuliya Plyakha, Raman Uppal & Grigory Vilkov, EDHEC-Risk Institute Working Paper, 2012.
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Tail Risk in Momentum Strategy Returns

Die Autoren zeigen auf, dass Momentum Strategien regelmässig grosse Substanzverluste erleiden. Mittels einer dynamischen Strategie können die turbulenten Monate antizipiert und das Sharpe Ratio so verdoppelt werden.
Kent Daniel, Ravi Jagannathan & Soohun Kim, Working Paper, 2012.
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